Weihnachten naht und ich zog los um Geschenke einzukaufen. Als Vater von Sohn und Tochter stand ich also im Spielzeug sind wir Markt. Heimlich fast schon perfide wurden mit die Wünsche der Kinder sozusagen suggeriert und ich wußte würden nicht Haargenau diese Spielsachen unter dem Baum liegen so würde ich den Platz der Spielsachen unter dem Baum einnehmen und mich vor schwedischem "Knut" fürchten müssen weil mein Versteck dann entsorgt werden würde. Die Kassiererin an der Kasse grinste als ob sie wüßte das der Gerade über den Scanner wandernde riesige Plüschtiger und die Raubritterburg die ich auch bezahlen durfte für ein Mädchen und einen Jungen sind. Ich packe beides in mein kleines Auto auf den Rücksitzt mache mein Radio an und lasse mich weihnachtlich berieseln in voller Lautstärke von "psychosozial" von Slipknot und überlege mir ob ich im Falle des Falles dem Verkehrspolizisten auch erklären würde das sich mein Töchterchen die Raubritterburg wünscht und der Plüschtiger ,von mir, als Draufgabe zu ihrer ersten bestandenen Taekwondo Gürtelprüfung gedacht ist……
Monat: Dezember 2011
Grenze
Man wird, so hoffe ich, mir nachsehen das ich anstatt persönlicher Mails nur diesen Text ins Blog stellte….
Ich kenne meine Grenzen und merke mehr als zu deutlich wann ich an diese stoße bzw diese auch überschreite. Um nicht "sehenden Auges gegen die Schlucht" zu laufen war es wieder übernötig für mich die sprichwörtliche Notbremse zu ziehen. Bekannter maßen heißt das auch das ich keine Mails mehr beantworte bzw nicht mehr "nachfrage". Ich mache das nicht weil mir Menschen die mir schreiben egal wären oder mich nicht interessieren ich sie somit "ablehne" sondern aus Selbstschutz. Eine Mail für die man 5-10 Minuten zum lesen benötigt kann bei mir schon 1-2 Stunden bedeuten auch mal mehr. Zusätzlich ein paar Stunden um wieder "Ruhe" in meinem Kopf zu bekommen. "Ruhe" bedeutet das ich aufhöre zu überlegen was ich wie anders ausdrücken oder wieder vergessen oder zu viel geschrieben/gesagt habe. 1-2 Mails pro Tag und das an mehreren Tagen hintereinander reißen mich regelrecht aus meiner "Realität" meinem Alltag ohne das ich merke wie ich nicht nur den Boden verliere. Ich kann nicht mich um 10.00 Uhr an den Pc setzen und kurz eine Mail zu beantworten um dann um 12.30 Uhr notdürftig ein Essen zusammen "wurschteln" und den Abwasch am Abend gar nicht erst erledigen. Nicht ohne Grund beziehe ich eben seit über einem Jahrzehnt "problemlos" eine Invalidenpension. Ein mehr an "sozialen Kontakten" wäre nicht nur für mich wünschenswerter. Was für Frau und Kinder dringend nötig ist und ich auch für mich wünschte ist am Ende dass das mich nicht schlafen läßt, vor Grübeleien vergessen läßt aufzuräumen und das Essen zu kochen mich eben wegreißt aus meinem Alltag den ich nur mit Not aufrecht erhalten kann und auch nur notdürftig den Anstrich der Normalität geben kann. Ich habe "Strategien" die mich davor bewahren den für mich von mir in weite ferne gerückten Notausgang wieder näher heran zu holen und die Türe auch zu durchschreiten – Beziehungsweiße das anzudenken. Es ist alles andere als Einfach ohne " medikamentöse Unterstützung" zurecht zu kommen, für mich aber ist das "ohne" wichtiger als fast alles andere.
Ich kann nicht aus meiner Haut heraus, kann mich und “es ” nicht ändern, und die Limonade aus den Zitronen die mir das Leben "geschenkt" hat habe ich seit jeher gehasst- vielmehr als zu ertragen und die wenigen "lohnenden Momente" als Kitt notdürftig in meine "Lebensruine" zu verkleistern ist eben nicht "drinnen".