Aus irgend einem Grunde kann ich Heute nicht mehr schlafen. Anscheinend war der gestrige Tag doch etwas viel für mich. In der Früh einen “doofen” Termin der eigentlich eine Formsache ist mir aber dann doch weniger zusetzt als gedacht. Dafür innnen Baumarkt der Landeshauptstadt, ein neuer Heizkörper für die Küche ist schon länger geplant. Der Hausherr hier hatte in “ geniert ja nix” Manier da einen aus dem “Abstellraum” mit ca 2,5 m2 Größe reingetan wobei die Wohnküche aber ca 22 m2 Groß ist. Entsprechend lange dauerte es bis es dort mal warm wurde und in nicht mal allzukalten Wintern musste die Türe ins Badezimmer oft offen bleiben. Dort ist der Heizkörper groß genug für die Wohnküche aber viel zu groß fürs ca 2,5 m2 Badezimmer. Abgesehen von der Tatsache das ich dieses mal auch ungeschickt war und mir ein verspantes Gewinde in einem Ventil zu spät auffiel und ich deshalb ein Rohr “fast” zu kurz einpasste hatte ich doch noch das Glück das man mir im hiesigem “Dorfbaumarkt” den dort aus privatbestand stammenden Gewindeschneider borgte. Blöd aber das ich damit den “günstigen” vor einem Tag im Keller angebrachten Schraubstock überforderte und mir leider auch eine anständige Rohrzange fehlt. Das “rumgemurxe dauerte dann auch entsprechend gut 6 Stunden. Reinschrauben, rausschrauben, nachflexen, Gewinde nachschneiden in einem Schraubstock der nicht hält und das Rohr gut mitdrehen lässt. Cool das keiner der beiden Installateure die Weibchen aufsuchte so ein Rohr anfertigen konnte: Einer hat gar kein Werkzeug mehr vor Ort beim anderen war nur eine “Praktikantin” anwesend die das Rohr als solches nicht erkannte uns aber in 2-3 Tagen einen Installateur vorbeischicken könnte und erster das Rohr gerne annehmen und uns in 2-3 Tagen in der Werkstätte hätte anfertigen können. Das “rumgemurxe” wurde leider auch nötig weil hier keinerlei Standartmaß angewendet wurde: Die Anschlüsse sind 1. 196,5 Cm von einander Entfernt und zweitens der erste 8,5 cm und der zweite 15,5 (!!) cm von der Wand entfernt. Die Anschlussrohre senkrecht vom Boden nach oben! Zusätzlich hatte die der Hausherr einfach mit nem großen Hammer “bisschen” zurechtgeklopft…. Mittlerweile kann ichs ja gut hier auch was festzudüblen. Die Kleinigkeit mit den Steinen im Putz erwähnte ich ja, das macht es Spannend da gerade im weichen Putz ein gerades, wie ausgemgemessen, Loch zu bohren ohne das der Bohrer mal eben ein paar Millimeter “wegrutscht”. Dazu sind hier unterschiedliche Ziegel verbaut. Sehr günstig gefertigte “Blähbetonsteine” mit kleinen Steinen ( “Kiesel”) und wenig “Bindemittel” und “Mörtel” von gleicher oder schlechterer Qualität. Dazu gesellen sich auch mal “rote” gebrannte Volltonziegel. In ersteren bohrt man gerne ohne Schlagwerk problemlos, sofern kein kleiner Stein im weg. Dort nen “Standartdübel” einfach reinstecken und anschrauben ist aber Wunschdenken! Der dreht einfach mit oder rutscht einfach nach innen in den “Holen” Teil ( ne schon richtige Bohrergröße!). Die für mich einfachste und auch kostengünstigste Variante ist es die Dübel gleich mit schnellbindenden Elektrikergips fixieren. Gips ist schnell hart, Dübel hält und Schrauben sind fest. Blöd nur das der sehr schnell härtet man also mit abmischen max 3 Minuten Zeit hat und somit sind mehrere Bohrlöcher auf einmal nicht möglich…. Die Heizung dann aufgefüllt und das Teil war auch fast sofort Dicht. Auf Dichtheit geprüft – also extra überdruck in die Leitung- zeigte sich nach ca 3 Stunden minimal etwas Feuchtigkeit an einem Anschluss. Ich hatte aber keine Lust das Teil nochmals komplett abzubauen und neu zu verlegen. Also grober versuch: Mit Hammer und Schlagholz kräftig einige male auf das Anschlussrohr geklopft ( wie war klar) es war nur etwas zu sehr “ verspannt” dann nochmals kräftig die Überwurfmutter nachgezogen und vor ner Stunde – also 6 Stunden nach dem Füllen- alles staubtrocken. Jetzt noch 1-2 Mal alle Heizkörper nachentlüften. Gegen Mittag den Leitungsdruck richtig stellen. Am Heizofen die Dichtschnur auswechseln, ne neu Dichtung besorgen und versuchen den Verkäufer in einem der “Fachgeschäfte” zu erklären das bei den Keramikelementen eine Dichtkomponente drinnen ist die weder in der Beschreibung des Heizofens steht noch Jemand kennt und die der Fachverkäufer bei seinem Ausstellungsstück als 1 cm breite “Lichtreflektion” erklärte. Blöd nur das dort hinten unten kein Licht reinfällt das Teil hier durchgeglüht ist und deshalb etwas Asche in den Kamin geblasen wird und beim Zugluftbegrenzer im Kaminanschluss wieder raus. Gut nur das das nach dem Abbrennen des Brennholzes passiert während der Abzugsventilator nachläuft. Staubt aber und das nervt mich Pedant eben und dort unten sieht es eben auch so schon “so” aus!
So 5.00 Uhr ich hab noch immer Rückenschmerzen – klar so als Rentner- mal nen Kaffee machen und in einer halben Stunde ist ja Sonnenaufgang!