Hartes Stück

Nicht nur das Material aus dem der Altar gemeißelt wurde sondern auch bis ich das Foto “so” hatte. Beim dritten Anlauf hat es dann “so” funktioniert. Und mit drei mein ich als ich die Ausrüstung das dritte mal dabei hatte…

 

Altar

Komischer Vogel

Ich dachte ja von mir so einer zu sein, und ja ich bins auch zugegeben. “Lustiger weise” treffe ich aber in den letzten Monaten immer mehr ähnliche komische Vögel. Gut möglich ist auch das ich eher darauf achte. Es gibt Menschen die können Aura von anderen sehen und so erkennen was das für Menschen sind. Ich selbst kann das überhaupt nicht. Ich merke recht schnell “einfach so” wie Menschen so drauf sind und auch was die “wollen”. So sitze ich also auch Gestern auf einer Wiese und da kommen klar auch andere Menschen hin. Mal zwei Touristen die sofort an “Ausrüstung” also Wanderrucksack, Stöcke, Sonnenhut nebst “Outdoorkleidung”. Klar die Wandern dort, sehen sich alles ganz genau an, jede “Sehenswürdigkeit”. Kurz vorher ne “Oma” mit Wanderstöcken und wahrscheinlich Enkelin. Oma krallt kaum den Hang hoch und als die endlich oben sind hat die Enkeltochter ihre Schuhe hinten am kleinen Wanderrucksack festgebunden und läuft erstmals ziemlich Barfuß an eine gewisse Stelle. Erst als wir bemerkt werden liest man unterwegs eine Erklärungstafel und sobald ich bzw wir uns auf dem “Weg” machen also außer Sichtweite geht das Enkelchen zielgerichtet weiter. Wir wollten kein Störfaktor sein und haben uns außer Sichtweite in die Sonne gesetzt. Dann eben das Touristenpärchen das dort vorbei kahm und etwas später ein Junger Mann der uns kurz schüchtern ansieht und dann zielgerichtet, fast tranceähnlich weiter geht. Sich nur kurz umdreht und weiter zu einer gewissen Stelle geht. Apfelfutternd geh ich wieder außer Sichtweite und sehe jenen jungen Mann einige Minuten später wieder vorbeigehen, diesmal strahlend wie ein frisch lackiertes Lebkuchenpferd. Vor einiger Zeit nicht weit entfernt eine etwas “dickliche” Frau mit deren nicht undicklicheren Tochter die dort mit “Sandalen” dafür aber gleich mit dem Auto hin sind und mich wirklich fragt ob ich sie nicht auch versuchen könnte auf den Baum zu heben. Ich habe versucht mein Frauchen da “hoch zu helfen”. Die Sandalenträgerin erklärte uns wirklich das sie  dort oben im Baum mal übernachten möchte. Das ca 20 jährige Enkelkind hatte mich dann angesteckt und falls wer Gestern einen großen schwarzen Mann mit fluffiger Frisur  durch den Wald, nen kleinen kurzen Bergweg hinuntergehen  gesehen hatte, der dabei seine “Militärstiefel” vom Rucksack baumeln,und die Socken in der Hosentasche hatte,  dann hast du mich Leibhaft gesehen 😉 …. die Wahrscheinlichkeit ist aber eher gering das einer der 3-4 Leute das Blog je findet….

Scheiße wo ist die Zeit geblieben

Gestern war es wieder soweit, für die Kinder, und vor allem für Junior, ging wieder der sprichwörtliche ernst des Lebens los. Junior besucht jetzt die neue Mittelschule in der Bezirksstadt . Wir holten ihn am ersten Tag von der Schule ab. Ich stellte fest das seine neue Schule im selben Gebäude gleich eine “Ecke” weiter liegt als meine letzte Pflichtschule. Es war schon etwas eigenartig den selben Schulhof nach gut 21 Jahren wieder zu betreten nur das ich diesmal nicht als Schüler sondern als Vater eines der Schüler dort stand. Zumindest von außen sieht das Gebäude gleich aus wie in meinen Erinnerungen. Was auch fast gleich geblieben ist, das der jetzige Schuldirektor  vor 21 Jahren mein Klassenvorstand war. Wie heißt es in einem Sprichwort das ich irgendwo mal aufgeschnappt habe so schön: “An seinen Kindern merkt man erst wirklich das man Alt wird” ( zumindest so ähnlich 😉). Töchterchen besucht jetzt das letzte Jahr den Kindergarten. Zuhause wurde es ihr schon etwas langweilig. Schon die ganzen Ferien über erzählt sie jedermann immer wieder das sie nun zu den Schülern im Kindergarten gehört und fügt freudenstrahlend ihren Lern Satz über die Fußgängerampel an: “ Bei Rot bleib stehn, bei Grün kannst gehn, so wird´s gemacht” ( zumindest so ähnlich 😉 ). Es wird noch etwas dauern bis sich alles wieder eingespielt haben wird aber der “normale” Alltag hat uns jetzt erst mal wieder.  

Diesen Text veröffentlichte ich in meinem alten “FamilienBlog”. Erklärte Junior noch vor einem Jahr  wie wir in der 3. Schulstufe Volksschule mit an die 30-40 Stiften am Küchentisch das multiplizieren übten, laut lasen um anschließend das “wegzählen” zu üben Ja und Heute? Seine Mate Hausaufgaben musste ich schon vor zwei Jahren mir per Internet erklären und heute Vormittag Junior mit locker 185cm Größe letzter Pflichtschultag mit durchwegs sehr passablem Zeugnis. Töchterchen ab Herbst in der 4. Schulstufe Volksschule.  Eine Abschlussfeier in der Mittelschule am Mittwoch die einem mal stocken mal die Tränen in die Augen trieb auch dem Direktor nebst dem Klassenvorstand . Und ich? Ja ich bin vor ein paar Monaten doch wirklich 40 geworden….. Und Junior liebte es mal wenn ich ihn hoch an die Zimmerdecke stemmte und mit ihm “Flieger” spielend durch die Wohnung lief …

Happy Birthday

Wahrscheinlich wird Herr K. ihn ebenso gerne gefeiert haben wie ich.

Doch schimmert in der Dunkelheit des Absurden immer die Schönheit von Kafkas Sprache durch, die doch so anders, so viel klarer ist als etwa die seines berühmten Zeitgenossen Thomas Mann, der ausschweifend und in langen Sätzen schrieb.

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article117657848/Google-ehrt-Franz-Kafka-mit-einem-Doodle.html

 

Ich habe noch nie Thomas Mann gelesen aber wenn Kafka im Vergleich zu Mann “klarer” schreibt und in kürzeren Sätzen schrieb … Will ich dann auch nie!

 

“Brief an den Vater” las ich erst vor ein paar Tagen endlich fertig. Wieso kahm mir der Inhalt nur irgendwie thematisch bekannt vor?