Boah ey

Ich habe ja schon so einiges gelesen wobei auch viel “doofes” dabei war. Aber ob etwas wirklich doof gewesen ist weiß man ja immer erst nachdem man es selbst gelesen hat, wie sollte man ein Buch auch sonst beurteilen können?

Ich habe ja seit Ewigkeiten kein Buch mehr gelesen. Angelesen ja, so richtig zu ende aber schon seit 1-2 Jahren nicht mehr. Einzige Ausnahme ist der kleine Prinz dessen inhaltliches “Verstehen” für mich die nicht gelesenen Bücher doch mehr als ersetzt. Ich glaube ja schon einmal geschrieben zu haben das es für mich ein sehr großer Unterschied ist dieses Buch ohne Psychopillen ein zweites mal gelesen zu haben, eventuell sind es aber auch die mittlerweile 10 Jahre mehr an Lebenserfahrung? Um aber aufs eigentliche Thema zurück zu kommen: Der Process von Kafka: Ich will mich erst  gar nicht an eine Interpretation versuchen auch die ganzen “vergleiche” oder “ Parabeln” an sich deuten. Ich habe eigentlich noch nie ein Buch gelesen das sich so direkt in mein Gehirn bzw in meinen Verstand regelrecht reingebeamt hat*. Ich las das Buch als “ Originalfassung” nach den Handschriften bzw Originalausgaben also ohne vervollständigt zu werden. Die nach dem “ENDE” gestellten “ Fragmente” welche die nicht fertigen Kapitel beinhaltet machen das Buch für mich zu einem “ SAW” *der Literatur mit dem gleichen “ AHA – Effekt”….

Ich freue mich schon auf “ Der Verlorene”……

* Spricht doch eindeutig für meinen Geisteszustand Zwinkerndes Smiley