Sagte eine Frau zu ihrer Begleiterin als sie an mir vorbei gingen. Selbst hatten sie auch einen “Gemüse” Spaten dabei. Beschleunigten aber ihre Schritte… Ich eine geschmiedete “Qualitätschaufel” aus deutscher Fertigung, an selbiger lehnte ich mich etwas an. Zugegeben das Wetter war sehr nebelig und düster. Ich ja bekanntermaßen groß, schwarz und mit fluffigem Haar. Erwähnenswert ist noch der Ort: Klagenfurt Annabichl – seines Zeichen ein relativ großer Friedhof. Das Grab das wir hergerichtet haben liegt gleich neben einer sehr großen Fichte und sehr vielen Wurzeln ( Fichten sind ja bekanntermaßen Flachwurzler, die wurzeln also auch fast ebenerdig) und ohne entsprechendes Werkzeug ( Schaufel) kriegt man hier keine Pflanze in die Erde. Mit der “guten” Schaufel ist das eine Sache von 5 Minuten mit dem üblichen Friedhofsgartengerät ( Das Spielzeug das in die Damenhandtasche bzw Discounterplastiksackerl passt) brauchten wir mal für Selbe Bepflanzung gut zwei Stunden für kleine Blumentopflöcher. Und dann schauen die Wurzeln auch noch aus der Erde raus bzw stehen in die Höhe. …. Den Gag am Grab – als keiner in Hörweite war- : “Wo liegt nun der Opa mit der teuren goldenen Uhr?” konnt ich mir aber nicht verkneifen, Frauchen dafür mir die Schaufel über zu ziehen…. Klar hab ich über die Verwandtschaft ab gelästert, welche jetzt zwar die Bepflanzung bezahlte, dafür aber bei den gestrigen 4 Grad warmen Nebel in der viel wärmeren Wohnung hockte, nicht mal den Halben weg haben und dafür in spätestens zwei Tagen wieder am Ablästern sind wie das aussieht und dass man das ja ganz anders hätte machen sollen. Nur bei eben 4 Grad mal in der kalten nassen Erde mit den Händen bepflanzen, Unkraut zupfen und den alten Dreck dort abwaschen will man nicht mal mitansehen, ist ja viel zu kalt zum Rausgehen. Dabei hab ich vor zwei drei Jahren geschworen das nie wieder zu machen…. Ja, Allerheiligen und Allerseelen steht vor der Türe