Apropos Heizen

Das die Heizung hier “unter Sau” ist schrieb ich ja und falls die wirklich so teuer gewesen ist wie der versoffenen Hauseigentümer behauptet dann nur weil er einen 100% tigen Arschlochaufschlag bezahlt hat. Letztes Jahr musste ich den Kessel alle 5 Tage reinigen, anfangs. Irgendwann war der alte Dreck dann so dünn das er regelrecht “Durchglühte” und mit jedem mal reinigen dünner wurde so das jetzt nur noch ein paar Millimeter übrig sind von denen ich alle 1-2 Wochen mal innerhalb von einer Stunde den Ruß mittel Stahlbürste relativ leicht abkehren bzw auskehren kann.  Letztes Jahr brauchte ich locker das doppelte an Zeit beim ersten mal einen Nachmittag und das bei Mitthilfe von Junior . Stellenweise war dort cm Dick Teer und Kondensat das man nicht auf einmal abbekommen kann. Holzvergaseröfen neigen dazu. Gerade wenn der Besitzer Geistig nicht nur nicht optimal versorgt sondern der nahen Debilität noch Jahrzehntelang mittels “geregeltem” Alkoholgenusses fleißigst in großen Schritten entgegeneilt ist und leider nie bemerkte sein Ziel weit hinter sich gelassen zu haben. So hatte ihm der Installateur auf jeden Regler der Heizung mittels Permanentmarker eine Markierung gemacht wie der Regler einzustellen ist. Vor zwei Jahren , bevor die hier abhauten, fragte ich nach wozu eigentlich ein Regler wenn der immer gleich Eingestellt werden muss? Und wollte den mal etwas “verstellen”. Man merkte die Panik und aufsteigende Wut über mein begangenes Sakrileg und die Worte “ Der Installateur hat das so gesagt und extra die Markierung hin gemacht da brauchst du und darfst du auch nix verstellen!” Wo denn die Anleitung sei? Ja wisse er jetzt nicht, die muss ja wo sein. Ja hast du doch sicher gelesen wofür der Regler jetzt da ist und der dort drüben und die Klappe dahinten? Da brauchst du nichts machen die Hat der Installateur zwei Stunden lang mit großen speziellen Geräten so eingestellt. Ja aber vor 5 Jahren gleich nach der Installation beim ersten mal einheizen und seit dem nie wieder! Da darf man nix einstellen und wütend warf er die Schublade des dick mit Asche zu gestaubten Küchenschrankes zu, welcher ein bekannter entsorgen wollte und er sich in den Keller stellte für “Zeug” aufbewahren. Auf jeden fall hat es gedauert bis ich die Luftzufuhr in den Verbrennungsraum wieder komplett frei hatte, die Anheizklappe bzw die Öffnung dafür von cs  3cm auf die Orginalgröße von etwa 10 cm zu bekommen, die auch wieder dicht schloss. Und den angebliche sauber gereinigten Kaminanschluss ( der Vollidiot hat dort falsche Teile reingemauert und das mit Gewalt zusammengeschraubt!) nach dem ca 10x einheizen kontrolliert ausbrennen lassen musste. (Das angesammelte Kondensat und der Ruß hatten Feuer gefangen und wäre nicht regelmäßig der Kamin vom Fachmann gekehrt so hätte der Kamin innen auch gebrannt. Dass der Kaminaschluss innen ausglühte wird wahrscheinlich schon öfters vorgekommen sein nur hat ers im “Betrieb” nicht mitbekommen, so wie der Zugluftbegrenzer  von innen ausgesehen hat!) Ich las mal die Anleitung die ich mir im Internet besorgte, die Orginale fand er nicht mehr, stelle jetzt den Kessel mittels Regler danach ein wie viel Hitze der Kessel über welchen Zeitraum abgeben soll, je nachdem wie viel Holz ich da reingegeben habe ein. Die Kreiselpumpe für die Heizungen ist runtergedreht und somit wird auch nach 2 Stunden noch Sinnvoller Temperaturunterschied zwischen Vor und Rücklauf erreicht. Vorher hatte die praktisch nachdem die Heizkörper warm waren etwa 10 grad kühleres Wasser zurück gepumpt also einfach nur im Kreis herum. Der Kessel zu lange zu kalt und dann zu schnell viel zu heiß. Der Alki hat in dem Fall die Raumtemperatur in der Wohnung unten dem Kessel angepasst und jammerte bei gemessenen 27 Grad im Winter über das teure Brennholz und die Notkühlung die das teure Trinkwasser ständig in den noch teureren Kanal abließ. Die rettende Idee kahm im als ich das Qualitätswasserwerk letztes Jahr raus warf. Das neue daran schließen und wenn der Kessel wieder zu heiß wird läuft eben nur das Brunnenwasser in den Kanal. Ich meinte nur und falls es einen Stromausfall gibt oder mal wieder ne Sicherung fliegt glüht ja der Kessel durch sobald das Überdruckventil das Kochende Wasser mit überdrück und sehr viel Dampf auf einmal in den Keller  abgelassen hat. Steht man da in der nähe wäre einem das aber egal, so abgebrüht wie man dann ist! Machen wollte er das vorher aber schon selbst, nur war eben das alte Wasserwerk so hinüber und undicht das es den eigenen Druckbehälter alle 2-3 Stunden neu füllen musste und der uralte 400V Drehstrommotor jedem im Haus an einem Fliegerangriff glauben ließ, der Strom dafür war ihm dann doch zu teuer!Normalerweise überhitzt der Kessel ja nur bei einem Stromausfall weil Holz nicht einfach aufhört zu brennen und das Wasser im Kessel nicht mehr mittels Kreiselpumpe zirkulieren kann ( Heizkörper/Boiler). Oder eben ein Echter Vollidiot …..

Das Ergebnis nun: soweit meine ( in meinem Sinn für mich gerundete) Schätzung etwa 20% weniger Holzverbrauch bei besserer Wärme hier im 1. Stock. Klar ist da nicht nur der saubere Kessel nebst besserer Einstellung schuld, sondern auch neue Ofendichtungen, passenderer Heizkörper und die Steuerung bzw “Raumthermostat” per Funk hier oben in der Küche wo wir uns die meiste Zeit aufhalten und nicht mehr im Leer Stehenden “Spielzimmer” unten in deren alten Wohnung. Und schlicht und ergreifen das “Befeuern” nach Herstelleranweisung. Also zuerst etwas Holz zu Glut brennen und dann erst Holz zum “vergasen” rein und nicht alles auf einmal reinhauen und sich ärgern das es ewig dauert bis da mal “was geht”. Und wichtig den Heizkessel nicht komplett voll machen besser 2x nachlegen gehen…..