An und für sich spare ich wenig mit Kritik, nicht an Menschen und auch nicht an „Einrichtungen“ oder an „Zuständen“ die mich stören. Ich bin eben ein A.Loch und habe Spaß dabei. Aus dem einen oder anderen Blogartikel bzw aus der alten Hp dürfte bekannt sein das ich ein Lieblingskrankenhaus und dort klarerweise eine Lieblingsabteilung habe. Der Name der Klinik verdient keine weitere Nennung schon gar nicht namentlich. Ich bezeichnete die Abteilung dort wörtlich „ als dem Hades gleichenden Ort“ meinte damit nicht das Totenreich der alten Griechen sondern vielmehr einen „Ort“ im dunklen, nebulösen, einem Ort wo der medizinische Leitspruch „schade nicht“ regelrecht pervertiert wurde und eben im Reich der Toten weilte. Ein Sprichwort sagte aber auch dort wo es viel Schatten gibt muß es auch irgendwo Licht geben. Ich lernte dort bei meinem ersten zunächst wirklich freiwilligem Aufenthalt einen Psychologen kennen der nicht nur für das „Austesten“ meiner Fähigkeiten im bereich des Kognitiven wie auch des Gedächtnisses war sonder der auch zu einer art Therapeuten wurde, zu meinem ersten. Eindruck hatte er hinterlassen, er zwar nicht so ganz die Wahrheit sagte, er aber zumindest recht ehrlich war. Die meisten seiner „Kollegen“ oder eher Menschen mit denen er zusammenarbeitete waren dies nicht, zumindest nicht so wie sie es vorgaben zu sein. “ Sie sind ein Fuchs, bei ihnen muss man sehr aufpassen” sagte er sichtlich sehr erfreut zu mir dabei bis an die Ohren grinsend…
Meinem ersten Aufenthalt folgte ein zweiter und deren noch einige. Der zweite brachte mich zum schreiben des „Klinikberichtes“ der Damals vor gut 10 Jahren für einwenig Aufregung in der Klinik sorgte. Jemand druckte den Text aus und verteilte selbigen im Krankenhausgelände. Der einzige der mich daraufhin ansprach bzw mich anschrieb war besagter Tiroler Psychologe. Er fragte nach erklärte mir einiges das ich Damals so nicht hören wollte. Die Zeit verging und nur zwei weitere Leute sprachen mich bei späteren Aufenthalten auf besagten Text an. Der eine Fand ihn „Gut geschrieben“ der andere betonte entsprechend sich von so etwas erst gar nicht beeindrucken zu lassen. Angeblich blitze letztere bei der eigenen Rechtsabteilung mit seiner „Anregung“ auf Unterlassungsklage ab. A. kann man als Initial oder bekante Abkürzung interpretieren. Der „Tiroler“ aber nahm meine „Vorwürfe“ durchaus ernst und fragte anscheinend auch nach. Nicht nur unter Kollegen sondern auch beim damaligen Primar persönlich. Beim Primar ist das A. kein Initial. Selbiger wußte von nichts, wie immer.
Die zustände Heute in der „Klinik“ sind mir zum Glück nicht mehr bekannt. Ich will mich um nichts rühmen, keine Zusammenhänge sehen wo keine Sind. Der Tiroler bekam als Psychologe einen neuen Aufgabenbereich der außerhalb der Psychiatrie lag, zumindest eine Krankenschwester verlor den Job weil sie nicht abstritt. Der damalige Primar hatte Jahre später überraschend das Handtuch geworfen. Zu oft war er in der Zeitung nicht immer positiv. Es blieb nie was hängen in den Verfahren, selbstverständlich auch als Zeuge nicht. „ Schlampige Führung der Krankengeschichte“ rügte lediglich der Richter. Nicht nur „ Freiwillige Schmerzensgeldzahlung“ einer Psychiatrie wegen nachträglicher richterlicher Genehmigung von Elektroschocks , „Strafrechtlich nicht relevante Vergewaltigung einer Patientin (durch einen Patienten)“ werfen nicht nur Schatten der Vermutung was womöglich dort erst gar nicht „öffentlich“ wurde…
Der Tiroler hatte aber seinen Sturschädel nicht von ungefähr, womöglich auch weil er seine Zeit mit Dr. Franz Wurst „abdiente“ und bei dessen Prozess als Zeuge aussagte. Im Nachhinein sieht man manches eben doch anders. Da wird aus „Zuwendungstherapie“ einer anerkannten Koryphäe doch dass was es jahrzehntelang wirklich war : sexueller Kindesmissbrauch
Mir in Erinnerung wird der „Tiroler“ auch aus einem Grund bleiben, auch wenn weder er selbst es mir je sagte noch ich/es jemals eine offizielle Bestätigung dafür geben wird: Den Vorschlag des Damaligen „Primars“ aus „Kostengründen“ weil eben billiger und einfacher einfach eine bzw mehrer Behandlungsserien einer EKT durchzuführen sprach er sich dagegen aus ( angebliche Aussage) „ aufgrund der Intelligenz würde ich es nicht „verkraften““ . Dies obwohl er nicht mit meiner „Behandlung“ beauftragt war. ( Nein keine Paranoia oder Wunschdenken. Vielmehr eine art „Akademiker Stillepost“- Ich kenn eben Jemanden der Jemanden kennt ;- ) )
Menschen mit Rückrat sind in dieser Welt selten, gerade wenn sie wissen – und zwar aus leidlicher Erfahrung- das man dabei wie Cervantes berühmter Held dasteht und auch so „Tituliert“ wird wenn man den erfolglosen Kampf gegen Windmühlen führen will und führt und man klaren Verstandes weiß das es Windmühlen sind.
Einer dieser Menschen, der Tiroler Sturschädel“ verstarb am 27. Jänner im 65 Lebensjahr. Lange keinen Kontakt mehr und doch dachte ich erst diese Tage wieder an ihn, seine Worte. Und vorhin schlug ich zufällig die Zeitung auf und las die endgültige Nachricht wonach man in der Psychiatrie um den geschätzten Kollegen trauert….
Sollte es Sie Herr Doktor Franz Mitterdorfer als tief religiösen Menschen noch „wo“ geben, hoffe ich daß sie ihren verdienten Frieden gefunden haben.
Ich erlaube mir hier ihre Homepage zu Verlinken